Altenpflege ist Grundpfeiler der Gesellschaft

13.10.2014 erstellt von Heinz-Günter Augst

Kampagne auf dem Marktplatz in Altenkirchen – 50-Cent-Stücke anstelle von Flyern

Altenpflege ist Grundpfeiler der Gesellschaft
Kampagne Werbung für spezielle Berufsgruppe auf dem Marktplatz – 50-Cent-Stücke anstelle von Flyern

Altenkirchen. Zur Unterstützung der Kampagne „Pflegesignal“ der rheinland-pfälzischen PflegeGesellschaft trafen sich heimische Vertreter aus Politik, Sozialeinrichtungen und -berufen sowie aus Schulen zu einer Informations- und Gesprächsrunde auf dem Altenkirchener Marktplatz.

Mit der Kampagne sollen junge Menschen für das Berufsbild des Altenpflegers begeistert und das Image der Pflegeberufe in der Bevölkerung verbessert werden. Eingeladen hatte der DRKKreisverband Altenkirchen und der Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landtags, Dr. Peter Enders (Eichen). Er betonte, dass die Altenpflege ein „wichtiger Grundpfeiler unserer Gesellschaft“ ist und dass auf Grund der
demografischen Entwicklung immer mehr helfende Hände in diesem Berufszweig benötigt werden. Deshalb sei es unerlässlich, die richtigen Nachwuchskräfte für diesen anspruchsvollen Beruf zu finden und auszubilden. Joachim Brenner, Referatsleiter der allgemeinen Sozialverwaltung der Kreisverwaltung, sagte, dass eine vorliegende Statistik aufzeigt, dass im
Jahr 2060 im Kreis Altenkirchen rund 14 000 Menschen leben, die 80 Jahre und älter sind.

Weitere Gesprächsteilnehmer waren Bernhard Alsen von der Berufsbildenden Schule Wissen und Andreas Artelt, Leiter des DRK-Seniorenheimes Altenkirchen. Alsen forderte unter anderem mehr Befugnisse in der betrieblichen Ausbildung. Artelt sprach sich für eine verpflichtende Ausbildung bei den ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen aus.

Weitere Statements gaben Alfons Lang, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Altenkirchen, Birgit Pfeiffer von der Beratungs- und Koordinierungsstelle (Beko) in Altenkirchen und der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Altenkirchen, Heinz Düber.

Zudem machte der DRK-Kreisverband mit einer 50-Cent-Aktion auf die Bedeutung der Pflegeberufe aufmerksam. Anstelle von Flyern und Prospekten wurden reale 50-Cent-Stücke mit der Aufschrift „Wenn sie zu alt sind, um das selbst aufzuheben, sind wir für sie da“ auf den Boden gelegt.

Quelle: RZ Koblenz

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